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22.04.2020

Hinweise zur Wiederöffnung der Lesesäle an den Archivstandorten

Besuch mit Voranmeldung und unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln wieder möglich

Das Landesarchiv Baden-Württemberg öffnet ab dem 28. April seine Lesesäle unter Auflagen wieder für Nutzerinnen und Nutzer. Grundlage dafür ist die Rechtsverordnung der Landesregierung vom 17. April, die eine Öffnung von öffentlichen Bibliotheken und Archiven ermöglicht. Im Zuge der landes- und bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat das Landesarchiv alle Archivstandorte seit dem 16. März für den Publikumsverkehr geschlossen.

„Wir freuen uns, auch vor Ort in den Lesesälen wieder für unsere Nutzerinnen und Nutzer da zu sein. Die Gesundheit aller Beteiligten – Besucherinnen und Besucher wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesarchivs – hat dabei für uns oberste Priorität“, sagte Prof. Dr. Gerald Maier, Präsident des Landesarchivs, zur Wiederöffnung für den Publikumsverkehr in der kommenden Woche. Um die notwendigen Hygiene- und Abstandsauflagen zu erfüllen, gelten für den Besuch an den Standorten des Landesarchivs in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg, Ludwigsburg, Sigmaringen, Wertheim, Neuenstein und Kornwestheim folgende Regelungen:

  • Aufgrund der einzuhaltenden Mindestabstände werden die Arbeitsplätze in den Lesesälen begrenzt. Ein Besuch ist nur nach Voranmeldung unter Nennung des gewünschten Nutzungstags sowie der benötigten Stundenanzahl und mit bestätigter Reservierung möglich.
  • Im gesamten öffentlichen Bereich des Archivs einschließlich des Lesesaals ist das Tragen einer einfachen Schutzmaske Pflicht.
  • Eigenes Arbeitsgerät muss mitgebracht werden – nicht nur elektronische Geräte, sondern auch Papier und Bleistift.
  • Um im Falle einer Erkrankung gegebenenfalls die Infektionskette nachvollziehen zu können, müssen wir bei einem Besuch Ihre persönlichen Daten erheben.
  • Personen mit erkennbaren Symptomen oder Personen, die zu einer Risikogruppe für Covid-19 gehören, wird von einem Besuch der Lesesäle abgeraten.

Für Fragen und Auskünfte zu seinen Archivbeständen und für Reproduktionsaufträge steht das Landesarchiv nach wie vor auch telefonisch, per E-Mail und postalisch zur Verfügung. Digitale Reproduktionen (Scans) von Unterlagen aus dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Staatsarchiv Ludwigsburg können außerdem direkt über die Website bestellt werden.

In der aktuellen Situation empfiehlt das Landesarchiv Baden-Württemberg, zu Recherche- und Informationszwecken verstärkt auf seine digitalen Angebote zurückzugreifen. So stehen beispielsweise über 13 Millionen Digitalisate von Archivalien online zur Verfügung.


Tags:

Pressemitteilung, Archivnutzung, Übergreifend