Wirtschaftsgeschichte

Wirtschaftsgeschichte zu schreiben erfordert Kombinationsfähigkeit. Die Verhältnisse bestimmter Berufe und Firmen haben sich nicht in den Unterlagen einer bestimmten Stelle niedergeschlagen, sondern sie finden sich in Akten

  • der Wirtschaftsförderung
  • des Schulwesens
  • der Gewerbeaufsicht
  • in Patent– oder Handelsregistern
  • und im Konfliktfall in Justizakten
  • Krisen wie zum Beispiel die Verarmung einer Ortschaft sind oft in Berichten von Schultheißen, Pfarrern und Landräten an die vorgesetzten Stellen enthalten.

Erste Zugänge

Die Zugangswege können hier nur angerissen werden. In jedem Fall ist es gut, erst einmal Bücher zum Thema gefunden und gelesen zu haben, um die Akteure zu kennen. Der Besuch in Spezialbibliotheken für Wirtschaftsgeschichte an den Universitäten oder beim Technoseum in Mannheim lohnt sich. Anschließend stehen Anfragen bei staatlichen Archiven oder Museen an, die örtlich oder thematisch etwas mit dem Thema zu tun haben.

Ein guter erster Zugang zur Wirtschaft allgemein sind immer die Akten der Unterbehörden. In Baden hießen sie Bezirksämter, in Württemberg Oberämter, heute heißen sie Landkreise. Fragen Sie in den Staatsarchiven Freiburg, Ludwigsburg und Sigmaringen und im Generallandesarchiv nach den entsprechenden regionalen Beständen.

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