Stuttgarter Wissenschaftsfestival

Termin

Logo Stuttgarter Wissenschaftsfestival 2022
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24.06.2022 10:00 Uhr - 24.06.2022 17:00 Uhr

Inhalt

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Das Landesarchiv beteiligt sich mit einem vielseitigen Programm im Hauptstaatsarchiv Stuttgart am 2. Stuttgarter Wissenschaftsfestival. An drei Tagen während des Festivalzeitraums (24., 29. und 30. Juni 2022) haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mehr über einschlägige Kompetenzfelder des Archivs zu erfahren.

10:00 – 12:00 Uhr: Mitmachstation: Wasserzeicheninformationssystem (WZIS)
Wussten Sie, dass das Landesarchiv Baden‐Württemberg ein internationales Kompetenzzentrum für Wasserzeichen ist? Mit der Datenbank WZIS stellt es weltweit die umfangreichste Forschungsinfrastruktur für Wasserzeichen bereit. Was es mit diesen verborgenen Zeichen im Papier auf sich hat und warum sie für Historikerinnen und Historiker so hilfreich sind, erfahren Sie an unserer Mitmachstation. Wir zeigen Ihnen, wie Wasserzeichen vom Originaldokument in die Datenbank gelangen. Außerdem sind Sie herzlich eingeladen, sich selbst als Wasserzeichenforscherin oder Wasserzeichenforscher zu versuchen!

11:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung "Der schwäbische Impressionist Eugen Kucher (1889-1945)"
Ästhetik und Geschichte verbinden sich im künstlerischen Schaffen von Eugen Kucher. In seinen Skizzen hielt er das zerstörerische Frontgeschehen des Ersten Weltkriegs fest. Bekannt geworden ist der Degerlocher Kunstmaler für seine stimmungsvollen Orts- und Landschaftsbilder des schwäbischen Raums. Seine Werke vermitteln spannende Einblicke in die Ambivalenz des frühen 20. Jahrhunderts. Mehr zur Ausstellung erfahren Sie hier.

14:00 Uhr: Führung zu besonderen Originalen und Restaurierungswerkstätten
Bei dieser Führung erleben Sie faszinierende Archivschätze aus tausend Jahren südwestdeutscher Geschichte und Sie blicken den Restauratoren des Hauptstaatsarchivs bei der Instandsetzung wertvoller Dokumente über die Schulter.

14:00 – 17:00 Uhr: Mitmachstation: Künstliche Intelligenz im Archiv
Das Forschungsdatenmanagementlabor (FDMLab) des Landesarchivs untersucht, wie KI‐basierte Technologie im Archiv eingesetzt werden kann, um die Suche nach Informationen zu vereinfachen und Zusammenhänge zu entdecken. Wie kann eine KI lernen, historische Handschriften aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu lesen?Wie kann uns die KI bei der Erschließung von Dokumenten helfen? An einer Mitmachstation zeigen wir Ihnen, wie Papierdokumente mit Scanstiften digitalisiert, durch eine automatische Texterkennung maschinell durchsuchbar gemacht und mit Informationen aus anderen Quellen vernetzt werden können – damit aus historischen Dokumenten digital verfügbares Wissen wird.

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